Richtig Zitieren

Vergleiche

Eine Form des Zitierens ist die Wiedergabe von fremden Inhalten in eigenen Worten. Es ist also durchaus gestattet die Worte eines anderen für die eigene Arbeit umzuformen. Wichtig ist es, diese Ideen nicht mit den eigenen zu vermischen und die Quelle im Anschluss kenntlich zu machen. Hierfür reicht ein (vgl. Name des Autors, Jahr) am Ende eines Abschnittes. Entweder wie hier in runden Klammern im Text oder in einer Fußnote ohne Klammern. Natürlich muss das Werk auch in der Literaturliste zum Schluss noch einmal ausführlich aufgelistet werden. 

Wortwörtliche Zitate

Die klassische Form des Zitats ist das wortwörtliche Zitat. Hierbei ist es wichtig den Originaltext 1:1 wiederzugeben, d. h. mit alter Rechtschreibung, wenn das Erscheinungsjahr älter ist oder mit Rechtschreibfehlern oder ungewöhnlicher Schreibweise. Bei Rechtschreibfehlern im Original solltest du beim Zitieren ein [sic] in eckigen Klammern hinter den Fehler setzen, was lateinisch ist und so viel heißt wie „wirklich so“.  

Ein wortwörtliches Zitat sollte immer in der folgenden Zeile, getrennt vom restlichen Text stehen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit ein wortwörtliches Zitat in deinen Text einzubauen. In diesem Fall kannst du es der Grammatik nach anpassen, Veränderungen müssen aber in eckigen Klammern angeführt werden und dürfen den Sinn in keinem Fall verfälschen.

Beispiel

Nehmen wir folgendes wortwörtliches Zitat von Maksim Gorki: „Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.“² In der Fußnote würde man es dann wie folgt angeben: ²Nachname, Vorname: Titel, Verlag Jahr

Als Vergleich würde es folgendermaßen aussehen: Maksim Gorki unterscheidet Verstand und Seele der Welt, wobei der Verstand der Welt als Wissenschaft, die Seele als Kunst in Erscheinung tritt. (vgl. Autor, Titel Jahr)

Wenn man das wortwörtliche Zitat in den Text einfließen lassen will, könnte das so aussehen: So sagt auch Gorki, dass „die Wissenschaft der Verstand der Welt [ist], die Kunst ihre Seele.“ 

Wenn man zweimal auf die gleiche Quelle verweist, reicht in den Quellenangaben ein Ebd., was so viel heißt wie „Ebendort l Ebenda“ und auf die direkt vorangegangene Fußnote verweist.

Bei weiteren Fragen zum richtigen Zitieren einfach per Kontaktformular melden. Wir helfen gerne kostenlos weiter.